Vergangenes Wochenende bestritt ich als erster Limburger die angesehene internationale 3-Etappenfahrt in Frankfurt am Main, wo Teams aus der USA, Kasachstan, den Niederlanden, sowie das deutsche Nationalteam und weitere Bundesligateams starteten.
Beim Zeitfahren am Freitag übr 8km erreichte ich den 68. Platz mit 48 sek. Rückstand auf den amerikanischen Sieger. Dieses Rgebnis war für meine Verhältnisse ganz in Ordnung, zumal ich mich nicht ganz verausgaben wollte.
Am nächsten Tag stand die Königsetappe mit 111,2km und einigen Bergwertungen auf dem Plan. An der letzten Bergwertung in Bremthal musste ich leider mit einigen anderen Fahren vom stark dezimierten Hauptfeld abreißen lassen. Auf den letzten 1000m konnte ich mich von meiner Gruppe lösen und das Rennen auf Platz 48 und 55 sek. Rückstand beenden.
Auf der letzten Etappe wollte ich nochmal alles geben. Auf dem stark welligen Kurs setzte ich mich auf den letzten zehn Kilometern in Szene. Zusammen mit dem Gesamtführenden und weiteren Fahrern versuchte ich mich abzusetzen. Doch gelang uns dies nicht entscheidend. An dritter Position fahrend wurde ich dann ca. 3 km vor dem Ziel zu Fall gebracht. Somit konnte ich ein gutes Ergebnis vergessen. Es zeigte mir aber, dass ich immer besser in Form komme und sogar bei einem großen internationalen Rennen eine Chance auf eine top Platzierung habe.
Drei Medaillen für Limburger Radsportler bei der Hessenmeisterschaft
Geschrieben von: Jürgen Steioff
Mittwoch, den 09. Mai 2012 um 18:13 Uhr
Der vergangene Sonntag kann wohl als einer der erfolgreichsten für den Limburger Radsport im Kalender angestrichen werden. Die Sportler des RSV Nassovia und des BikeRacingTeams (BRT) Limburg kehrten mit jeweils einer Gold, Silber und Bronzemedaille aus Fulda zurück. Den Anfang machten Sascha Haussmann, der am Sonntag zuvor bereits mit einem 4. Platz beim Straßenrennen in Karbach aufhorchen lies, und Lars Götzler, die in der Klasse Senioren I (31 – 40 Jahre) bei Regen und Temperaturen um die 5 Grad auf die 82 km lange Strecke geschickt wurden. Bereits in der Dritten von fünf zu absolvierenden Runden konnten sich die Limburger mit zwei weiteren Fahrern vom Hauptfeld absetzen. Der Vorsprung wuchs schnell an, da die Gruppe gut harmonierte. Etwa 20 km vor dem Ziel war es dann Sascha Haussmann, der mit einer Tempoverschärfung die Vorentscheidung suchte und sich allein absetzen konnte. Bei den verbliebenen beiden Verfolgern leistete Lars Götzler zunächst keinerlei Nachführarbeit um einen Limburger Sieg nicht zu gefährden. Die vereinsübergreifende Zusammenarbeit zahlte sich am Ende aus. Mit großem Vorsprung sicherte sich Sascha Haussmann den Hessenmeistertitel, Lars Götzler errang bei seinem ersten Start in diesem Jahr die Bronzemedaille. Anschließend wurden die Junioren (U19) auf die 98 km lange Strecke geschickt. Für die Nassoven waren hier Robin Fischer und Steffen Dietrich am Start. Bereits in der ersten von sechs Runden löste sich am zweiten Anstieg ein Quartett vom Hauptfeld. Mit dabei auch Robin Fischer, der bereits zwei Wochen zuvor überraschend das Kriterium in Hassloch / Pfalz überlegen gewinnen konnte. Bei der Zusammensetzung der Gruppe, mit zwei Fahren aus dem hessischen Landeskader und zwei aus der Junioren-Bundesligamannschaft des VC Frankfurt, war schnell klar, dass der Sieger nur aus dieser Gruppe stammen kann. Trotz der Kälte und dem andauernden Regen, behielten Robin Fischer und sein Kaderkollege Luca Herbert die Übersicht. Sie konterten alle Attacken der beiden VC-ler und nachdem sich Luca Herbert in der letzten Runde alleine absetzen konnte und zum HM-Titel fuhr, sicherte sich Robin Fischer im Sprint den hervorragenden zweiten Platz. Dies war zugleich die erste Medaille für einen Limburger Nachwuchsfahrer bei hessischen Straßenmeisterschaften. Als Lohn für die guten Leistungen darf er am kommenden Wochenende bei der „40. internationalen-3-Etappen-Rundfahrt“ in Frankfurt starten, was vor ihm noch keinem Limburger gelungen war. Den Stellenwert der Rundfahrt kann man auch an der Liste der früheren Gewinner ermessen. Hier finden sich bekannte Namen wie Dietrich Thurau (1972), Remig Stumpf (1983), Michele Bartoli (1988) und viele andere später erfolgreiche Radprofis.
Die weiteren Ergebnisse der Limburger: Ralf Metz vom BRT Limburg holte sich im Rennen der Senioren 2 Platz sechs. Gaetano Giaratana erkämpfte sich im Rennen der Elite über 147 km einen guten 16. Platz.
Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt
Geschrieben von: Robin Fischer
Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 12:25 Uhr
Am gestrigen 1. Mai bestritt ich für das Team Fachklinik Dr. Herzog/ Sparkassen Versicherrungen das größte und schwerste Straßenrennen Deutschlands.
Ich war zunächst sehr aufgeregt, da es für mich in dieser Saison zum erstenmal war, dass ich an einem Bundesliga-Rennen teilnahm und nicht wusste, wo ich aktuell stehe. Wie sich herausstellte, war ich viel besser, als ich von mir gedacht hätte. Den Sandplacken hoch kam ich angestrengt, aber doch ganz gut mit. Kurz bevor es dann auf den Feldberg ging, ließen Fahrer vor mir vom nur noch 30-Mann starken Feld abreißen. Das dadurch entsehende Loch konnte ich auch mit Unterstützung anderer Fahrer nicht mehr zufahren. Ich hatte leider das falsche Hinterrad erwischt, ansonsten wäre ich wohl mit dem Feld über den Feldberg gekommen.
In der Abfahrt vergrößerte sich unsere Gruppe immer mehr, sodass sie nun ca. 40 Fahrer umfasste. Zusammen versuchten wir auf dem Weg zur Kittelhütte, über den Ruppertshainer Berg und Eppsteiner Schulberg wieder an die Gruppe vor uns ranzufahren. Der Abstand betrug immer so zwischen 1-2 Miinuten. Jedoch wurden wir durch das vor uns fahrende Polizeimotorrad mehrfach fehlgeleitet, so dass wir unter anderem noch wie die Profis den Mamolsheimer Berg hochfuhren. Aufgrund dieser Umwege kamen wir dann erst 20 Minuten nach dem Hauptfeld völlig verärgert ins Ziel. Sowas habe ich noch nie erlebt und dann auch noch bei so einem großen Rennen! Vielen Dank für den Sch....!
Eine positive Sache gab es dennoch und zwar kann ich mit meiner aktuellen Form sehr zufrieden sein und aufgrund des Ergebnis als 2. bester Hesse bei dem Rennen auf die am Sonntag anstehenden Hessenmeisterschaften hoffen.
Karbach
Geschrieben von: Robin Fischer
Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 12:13 Uhr
In Karbach gingen einige Bundesliga-Fahrer an den Start des recht schweren Kurses. Gut möglich, dass sie das Rennen wie auch ich als Vorbereitung für das bevorstehende große Ereignis am 1.Mai in Frankfurt mitnehmen wollten.
Vom Start weg war das Tempo verdammt hoch und es setzten sich zwei Fahrer ab. In der Zweiten von insgesamt vier Runden versuchte ich mich mit weiteren Fahrern abzusetzen, allerdings war ich nicht stark genug, um ihnen zu folgen. So fiel ich ins Hauptfeld zurück, wo ich vor allem in der dritten Runde nochmals versuchte mich durch mehrere Attacken zu lösen, jedoch ohne Erfolg, denn das Team Auto Eder aus Bayern setzte alles daran, keinen weiteren Fahrer entwischen zulassen. 2000m vor dem Ziel versuchte ich es trotz hohem Tempo noch einmal und konnte mich auch lösen, doch kurz vor dem Ziel wurde ich dann doch noch vom Feld gestelt.
Bei diesem Rennen habe ich gemerkt, dass ich noch nicht die gewünschte Form habe, es aber rückblickend auf die sehr lange Krankheitspause richtig gut läuft.
Vielen Dank an die Jungs von der Biwak Bike Villa, die mich zu diesem Rennen mitgenommen hatten.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 12:25 Uhr
Sieg in Haßloch
Geschrieben von: Robin Fischer
Montag, den 23. April 2012 um 12:21 Uhr
Unerwartet siegte ich bereits in meinem 2. Rennen dieser Saison. Auf der knapp 1km langen Runde in Haßloch ging es von Anfang an zur Sache. Zwei Leute versuchten vom Start weg auszureißen. Ich war wachsam und fuhr sofort mit einem weiteren Fahrer im Schlepptau das Loch zu. Die erste Wertung in diesem Kriterium konnte ich mir dann im Sprint sichern. Zusammen mit einem weiteren Fahrer bauten wir die entstandene Führung auf die anderen zwei Begleiter aus. Als es zur nächsten Wertung ging, zog ich das Tempo von vorne so stark an, dass ich nun auch meinen letzten Begleiter abschütteln konnte. So fuhr ich alleine dem Sieg entgegen. Die letzten zwei Runden konnte ich sogar ruhig angehen, da ich dem Feld von hinten aufgefahren war und mich so hinter diesem aufhielt. Der Sieg war mir nun sicher. Mit einem Schnitt von fast 40 km/h kam ich dann überglücklich im Ziel an. Jetzt blicke ich zuversichtlich auf die nächsten beiden Rennen, unter anderem das Rennen "Rund um den Finanzplatz Eschborn" (ehemals "Henninger Turm“).